Erfolgreicher 2. SWISS MANAGEMENT RUN 2015 in Arosa

Networking, lehrreiche Vorträge und seine eigenen Grenzen testen – das stand im Zentrum des zweiten SWISS MANAGEMENT RUN in Arosa. Bereits am Nachmittag lauschten die rund 200 Teilnehmer am Symposium „Fit for Management“ im Sport- und Kongresszentrum Arosa den interessanten Referaten zu Themen wie „Persönliche Fitness vs. betriebliche Gesundheit“ oder „Gesundheitsförderung 3.0: persönlich und High Tech!“. Anschliessend ging es darum, seine eigene Fitness bei einem Lauf durch die Aroser Bergwelt zu prüfen.

Wie beim Lauf soll es aber auch in der Geschäftswelt kein Gegeneinander, sondern vielmehr ein miteinander sein, wie Thomas Mattig von der Gesundheitsförderung Schweiz fordert: „Kooperation statt Konkurrenz in der Arbeitswelt für eine gesündere Wirtschaft“ ist sein Ansatz. Bei den SBB ist eine der wichtigsten strategischen Stossrichtungen die „Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern“, erklärt die Leiterin Personenverkehr SBB Jeannine Pilloud in ihrem Referat. Denn: „Nur 20 Prozent der SBB-Mitarbeiter haben einen Bürojob. Zugbegleiter laufen zum Beispiel bis zu 20 km pro Tag!“

Um die Gesundheit und Fitness ihrer Mitarbeiter zu prüfen, setzt die Swisscom Health AG innovative Sensoren ein. Spielerisch kann damit der Stresslevel, die Belastung und die Erholung kontrolliert werden. „Gesundheitsförderung ist noch sehr analog“, gibt Stefano Santinelli, CEO der Swisscom Health AG, zu bedenken. Heutzutage gebe es aber Technologien, die dies übernehmen können. In der Schweiz sei man zudem für solche Innovationen prädestiniert, weil man sehr internetaffin und sportbegeistert ist.

 


Viele Parallelen zwischen Sport- und Arbeitswelt

Neben Fitness ist am Arbeitsplatz vor allem wichtig, dass man sich gegenseitig mit „Respekt und Fairplay“ begegnet, unterstreicht Ex-Hockey-Spieler und heutiger CEO von UMB Matthias Keller und stellt anhand von Eishockey-Metaphern seine Führungsprinzipien vor. „Eine Unternehmenskultur, in der Fehler erlaubt sind“ schaffe ein Wohlfühlklima und Mitarbeiter können optimale Leistungen erbringen.
Leistungen, die zum Erfolg führen. Und dieser ist „nur möglich mit Spass am Beruf und wenn man sich selbst treu bleibt“, sagt Torhüter-Legende Jean-Marie Pfaff. Der ehemalige Goalie des FC Bayern München und der belgischen Nationalmannschaft muss es wissen. Mike Kurt, Profikanute, Olympionike und Gründer der Crowdfunding-Plattform „I believe in you“ stellt klar: „Leistung ist planbar, Erfolg nicht!“ Es gelte, die fünf Erfolgsfaktoren Technik, mentale Stärke, Strategie, Fitness und Material optimal zu beeinflussen. Ein Prinzip, das die Teilnehmer des 2. SWISS MANAGEMENT RUN nicht nur in der Berufswelt umsetzen konnten, sondern auch im Anschluss an das Symposium beim Lauf durch die Bergwelt.

Networking und Laufsport vereint
Nach einer abschliessenden Diskussion über die zahlreichen neuen Erfahrungen und Eindrücke fiel um 18.00 Uhr der Startschuss zum 2. SWISS MANAGEMENT RUN. Die Läufer teilten sich in drei Läufergruppen über 1.2 km, 5 km und 10 km ein. Beim Lauf ging es nicht in erster Linie um persönliche Bestzeiten, sondern vielmehr um das gemeinsame Erlebnis in der Aroser Bergwelt.
Seinen Abschluss fand der Tag mit einem Abend voller Sport und Unterhaltung. Die Teilnehmer konnten sich nach ihrer sportlichen Betätigung zurücklehnen und als Zuschauer das Frauen-Länderspiel der Schweizer Beach Soccer-Nationalmannschaft gegen England und das anschliessende Suzuki-League Allstar-Game geniessen. Mit gemütlichem Networking liessen die Teilnehmer den 2. SWISS MANAGEMENT RUN bei der After Run Party ausklingen.

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